Zwei Krane der Baum- und Gartenpflege Kraus bei der kontrollierten Demontage eines großen Laubbaums

Kranfällungen mit eigener Technik

Kranfällungen in Limburg-Weilburg

Wenn Baumteile nicht frei fallen oder sicher abgeseilt werden können, ermöglicht die passende Krantechnik eine kontrollierte Demontage. Baum- und Gartenpflege Kraus verfügt dafür über drei Krane der 17-Meter-Klasse und einen Kran der 33-Meter-Klasse.

Trägerfahrzeuge von 7,5 bis 40 Tonnen, zwei unterschiedliche Greifersysteme und vollständig eigene Technik schaffen die nötige Flexibilität für enge Grundstücke, große Reichweiten und anspruchsvolle Einsatzorte.

 

3 × 17-Meter-Kran

1 × 33-Meter-Kran

Fahrzeuge von 7,5 bis 40 t

Fällgreifer oder Greifzange

Kontrolliert statt unkontrolliert fallen

Kranfällungen beginnen mit der richtigen Fahrzeugwahl

Kranfällungen ermöglichen die kontrollierte Demontage großer oder schwierig stehender Bäume, wenn Äste und Stammteile nicht frei fallen oder gefahrlos abgeseilt werden können. Entscheidend ist dabei nicht allein die Größe des eingesetzten Krans. Fahrzeuggewicht, Reichweite, Tragfähigkeit, Zufahrt und Aufstellfläche müssen gemeinsam zum Standort passen.

Genau hier liegt der Vorteil des abgestuften Fuhrparks: Statt jeden Auftrag mit demselben Fahrzeug auszuführen, kann Baum- und Gartenpflege Kraus die Krantechnik an die tatsächlichen Platzverhältnisse, Lasten und Entfernungen anpassen.

Zwei firmeneigene Krane der Baum- und Gartenpflege Kraus bei der abschnittsweisen Fällung eines großen Laubbaums

Vier eigene Krane

Technik für unterschiedliche Einsatzbedingungen

Der firmeneigene Fuhrpark umfasst drei Krane der 17-Meter-Klasse und einen Kran der 33-Meter-Klasse. Die Krane sind auf Trägerfahrzeugen verschiedener Größe und Gewichtsklasse aufgebaut. Das Spektrum reicht vom vergleichsweise kompakten 7,5-Tonnen-Fahrzeug bis zum schweren 40-Tonnen-Fahrzeug.

Damit stehen sowohl wendige Fahrzeuge für beengte Zufahrten als auch leistungsstarke Technik für große Reichweiten und schwere Baumteile zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nicht nach dem größten verfügbaren Fahrzeug, sondern nach der technisch sinnvollen und wirtschaftlichen Lösung.

  • drei Krane der 17-Meter-Klasse
  • ein Kran der 33-Meter-Klasse
  • Trägerfahrzeuge von 7,5 bis 40 Tonnen
  • abgestimmte Reichweiten, Tragfähigkeiten und Fahrzeugabmessungen

Passend zum Standort

Nicht immer ist der größte Kran die beste Lösung

Ein schweres Fahrzeug bietet hohe Tragreserven, benötigt aber ausreichend Platz, eine tragfähige Aufstellfläche und eine geeignete Zufahrt. Auf engen Grundstücken oder empfindlichen Flächen kann deshalb ein leichteres Fahrzeug die deutlich bessere Wahl sein.

Der 33-Meter-Kran kommt dort zum Einsatz, wo größere Entfernungen überbrückt oder schwere Teile aus weiter entfernten Arbeitsbereichen gehoben werden müssen. Die 17-Meter-Krane bieten dagegen unterschiedliche Möglichkeiten für kompaktere Standorte und kürzere Wege. Ausschlaggebend bleibt immer die Kombination aus Ausladung, Last, Aufstellfläche und Bodenverhältnissen.

Kompaktes Kranfahrzeug mit ausgefahrenem Ausleger bei Arbeiten an einem Nadelbaum neben einem Gebäude
Hydraulische Greifzange am Kran hebt gebündeltes Astmaterial kontrolliert aus dem Arbeitsbereich

Zwei Aufnahmen für jeden Kran

Fällgreifer und konventionelle Greifzange

Alle vier Krane können sowohl mit einem Fällgreifer als auch mit einer konventionellen Greifzange betrieben werden. Dadurch lässt sich die Technik an den jeweiligen Arbeitsschritt anpassen.

Fällgreifer

Der Fällgreifer hält das Baumteil, trennt es mit der integrierten Säge ab und ermöglicht anschließend das kontrollierte Herausheben. Schnitt, Sicherung und Abtransport des Abschnitts werden damit in einem abgestimmten Arbeitsgang verbunden.

Greifzange

Die Greifzange wird eingesetzt, um bereits getrennte Stammstücke, Äste, Kronenteile oder anderes Material sicher aufzunehmen, umzusetzen und für die weitere Verarbeitung bereitzulegen.

Typische Einsatzsituationen

Wann eine Kranfällung ihre Vorteile ausspielt

Eine Kranfällung ist besonders dann sinnvoll, wenn schwere Baumteile kontrolliert aus einem Gefahrenbereich herausgehoben werden müssen oder ein herkömmliches Abwerfen und Abseilen unnötige Risiken verursachen würde.

Bebauung und Hindernisse

  • große Bäume unmittelbar an Gebäuden
  • Arbeiten über Dächern, Mauern oder Wintergärten
  • Innenhöfe und eng bebaute Grundstücke

Begrenzter Arbeitsraum

  • kleine Abwurf- und Lagerflächen
  • Straßen, Betriebshöfe und genutzte Flächen
  • Baumteile hinter schwer überwindbaren Hindernissen

Schwierige Baumstrukturen

  • schwere Äste und Stammabschnitte
  • geschädigte oder instabile Kronen
  • Sturm- und Bruchschäden mit unklaren Spannungen

Je nach Baum und Standort lässt sich der Kraneinsatz mit Seilklettertechnik, Hubarbeitsbühne, Motorsäge oder Riggingverfahren kombinieren.

Geländegängiges Kranfahrzeug mit Greifzange beim kontrollierten Bewegen schwerer Stammabschnitte

Mehr als Baumfällung

Geräte in schwer zugängliches Gelände heben

Die Krane werden nicht ausschließlich für Baumfällungen eingesetzt. Sie können auch Arbeitsgeräte, Maschinen oder Material über Mauern, Böschungen, Gebäude und nicht befahrbare Bereiche hinwegheben.

Dadurch erreichen Geräte Arbeitsorte, die auf dem Bodenweg gar nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zugänglich wären. Das kann besonders bei steilen Grundstücken, Innenhöfen, rückwärtigen Gartenflächen oder sensiblen Bodenverhältnissen Vorteile bieten.

  • Umsetzen von Maschinen und Arbeitsgeräten
  • Heben über Mauern, Böschungen und Gebäude
  • Transport in nicht befahrbare Arbeitsbereiche
  • Aufnehmen und Ablegen schwerer Bauteile oder Materialien

Praxisbeispiel

Traktor per Kran in einen Bachlauf einsetzen

Bei diesem Einsatz wurde ein Traktor mit Anbaugerät per Kran in einen schwer zugänglichen Bachlauf gehoben. Die Aufnahme zeigt unmittelbar, dass die vorhandene Krantechnik nicht auf das Bewegen von Baumteilen beschränkt ist.

Auch schwere Arbeitsmaschinen können gezielt in Bereiche eingesetzt werden, die auf dem Bodenweg nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand erreichbar sind.

Kran der Baum- und Gartenpflege Kraus hebt einen Traktor mit Anbaugerät in einen schwer zugänglichen Bachlauf

Eigener Fuhrpark

Vertraute Technik statt wechselnder Mietgeräte

Krane, Trägerfahrzeuge, Greifer und die benötigte Zusatzausrüstung gehören zum eigenen Maschinenbestand von Baum- und Gartenpflege Kraus. Das Unternehmen ist dadurch weniger von der Verfügbarkeit externer Miettechnik abhängig und kann das Fahrzeug bereits bei der Einsatzplanung gezielt auswählen.

Für die Arbeitsteams bedeutet eigene Technik außerdem: bekannte Bedienung, abgestimmte Arbeitsabläufe und verlässliche Erfahrung mit den tatsächlichen Möglichkeiten und Grenzen jedes Fahrzeugs. Bei größeren Maßnahmen können mehrere Fahrzeuge und Arbeitsschritte miteinander kombiniert werden.

  • kurze Abstimmungswege bei der Einsatzplanung
  • erfahrene Teams an vertrauten Fahrzeugen
  • passende Greifer unmittelbar verfügbar
  • koordinierte Materialaufnahme und Weiterverarbeitung
Ladekran mit Greifzange verlädt Stamm- und Astmaterial auf ein firmeneigenes Transportfahrzeug

Vor dem ersten Schnitt

Planung und Sicherheit entscheiden über den Kraneinsatz

Vor einer Kranfällung müssen Baum, Umgebung, Zufahrt und Lasten als zusammenhängender Arbeitsablauf betrachtet werden. Erst daraus ergibt sich, welcher Kran, welcher Greifer und welche zusätzliche Zugangstechnik geeignet sind.

Technische Beurteilung

  • Baumhöhe, Kronenausdehnung und Zustand
  • Gewicht der vorgesehenen Baumabschnitte
  • Reichweite, Ausladung und Tragreserve
  • Anschlagpunkte und Bewegung nach dem Schnitt

Standort und Organisation

  • Zufahrtsbreite, Kurven und Durchfahrtshöhen
  • Aufstellfläche und Tragfähigkeit des Untergrunds
  • Gebäude, Leitungen und Verkehrsflächen
  • Ablage, Aufarbeitung und Abtransport des Materials

Die tatsächliche Tragfähigkeit eines Krans hängt immer von Ausladung, Last, Auslegerstellung und Aufstellbedingungen ab. Eine Meter- oder Tonnageangabe allein ersetzt deshalb keine Einsatzplanung.

Häufige Fragen zu Kranfällungen

Die folgenden Antworten geben eine erste Orientierung. Die konkrete Auswahl von Fahrzeug und Arbeitsverfahren erfolgt immer anhand des tatsächlichen Standortes.

Wann ist eine Kranfällung sinnvoll?

Wenn schwere Baumteile nicht frei fallen dürfen, Gebäude oder Verkehrsflächen geschützt werden müssen oder die Baumstruktur ein herkömmliches Abtragen erschwert, kann ein Kran die kontrollierte und wirtschaftliche Lösung sein.

Welcher der vier Krane wird eingesetzt?

Das richtet sich nach Zufahrt, Aufstellfläche, benötigter Reichweite und den zu bewegenden Lasten. Ein kompakteres Fahrzeug kann auf engem Raum geeigneter sein, während der 33-Meter-Kran größere Entfernungen überbrückt.

Können alle Krane mit einem Fällgreifer arbeiten?

Ja. Jeder der vier Krane kann wahlweise mit einem Fällgreifer oder einer konventionellen Greifzange ausgestattet werden. Dadurch lässt sich die Aufnahme an den jeweiligen Arbeitsschritt anpassen.

Sind auch andere Kranarbeiten möglich?

Ja. Mit der Krantechnik können beispielsweise Arbeitsgeräte, Maschinen oder Material über Hindernisse hinweg in Bereiche gehoben werden, die vom Boden aus nicht erreichbar oder nicht befahrbar sind.

Welche Angaben helfen für ein Angebot?

Hilfreich sind Standort, Baumart soweit bekannt, ungefähre Höhe, Fotos aus mehreren Richtungen, Angaben zur Zufahrt sowie Hinweise auf Gebäude, Leitungen und die gewünschte Behandlung von Stammholz und Schnittgut.

Ist der größte Kran automatisch die sicherste Wahl?

Nein. Sicherheit entsteht durch die passende Kombination aus Fahrzeug, Tragfähigkeit, Reichweite, Bodenverhältnissen und Arbeitsverfahren. Ein leichterer Kran kann auf engem oder empfindlichem Gelände die bessere Lösung sein.

Kranfällung anfragen

Die passende Technik für Baum und Standort auswählen

Für eine erste Einschätzung genügen häufig einige aussagekräftige Fotos, die ungefähre Baumhöhe, der Standort und Angaben zur Zufahrt. Bei anspruchsvollen Verhältnissen erfolgt die weitere Planung nach einer Besichtigung vor Ort.